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Automotive Kompetenzverbund - Wirtschaftsraum Osnabrück

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Erlebbare Vernetzung - Automotive trifft IT

v.l.n.r. Ralf Kreye (Geschäftsführer WFO), Stephan Brandes, Christian Ruthke (beide H&D International Group), Marc Burzlaff (EngRoTec GmbH) und Tobias Schmidt (WINNOVATOS Tobias Schmidt. Strategieberatung) Im Hintergrund ist der Prototyp MiO von der Onyx GmbH zu sehen.

AutOS e.V. und iuk Unternehmensnetzwerk e.V. vernetzen sich

Was passiert wenn sich zwei branchenfremde Netzwerke zu einer gemeinsamen Veranstaltung treffen? Sie profitieren voneinander! So war es auch im Museum Industriekultur am vergangenen Dienstag. Vertreter der IT- und Automotivebranche präsentierten potenzielle Anknüpfungspunkte die mehr Zusammenarbeit ermöglichen können.

Das Museum Industriekultur in Osnabrück bildete den idealen Ort für dieses erstmalige Aufeinandertreffen. Die Veranstaltung verschmolz mit dem Museum und sorgte für einen starken Kontrast zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Wirtschaft.

Vielfältiges Programm

Im Zentrum des Vortragsabends stand das Thema Vernetzung. Stephan Brandes und Christian Ruthke (H&D International Group) zeigten, wie man die HoloLens von Microsoft, im Automotive-Bereich einsetzen kann. Die HoloLens ist eine virtuelle Brille, mit der interaktive 3D-Projektionen in die direkte Umgebung projiziert werden können.

Marc Burzlaff (EngRoTec GmbH) präsentierte mit der Robot Guidance Advance eine Soft- und Hardware mit der Schweißroboter, wie sie häufig in der Automobilindustrie verwendet werden, präzise und autark arbeiten können. Das Roboterführungssystem erfasst, misst, prüft und steuert den Schweißvorgang in Millisekunden.

Zum Abschluss der Vorträge berichtete Tobias Schmidt (WINNOVATOS Tobias Schmidt Strategieberatung) von den Ergebnissen der kürzlich erstellten Situationsanalyse der Automobilwirtschaft im Wirkungskreis der Hansalinie. Der Schwerpunkt lag auch hier auf IT in der Automobilindustrie. So könnten die und IT- Automotivebranche der Region zukünftig stärker im Bereich autonomes Fahren kooperieren. Umfassende IT-Infrastruktur und mitdenkende Autos sind die Voraussetzung für die Alltagstauglichkeit der Technologie.

Erlebbare Ausstellung

Im Anschluss an die Vorträge luden mehrere Exponate zum Anfassen und Erleben ein. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit die HoloLens selbst zu testen, mit einer Virtual Reality Brille der Firma Die Etagen in eine neue Wohnung einzutauchen und einmal selbst im Prototypen MiO der Firma Onyx Platz zu nehmen.

Erfolgreiche IZB in Wolfsburg

19 ausgewählte Unternehmen aus den Zuliefererclustern im Dachverband Automotive Nord zeigten auf der Internationalen Zuliefererbörse (IZB) die gesamte Spannweite und Leistungsfähigkeit der Automobilwirtschaft im Norden.

Über ihre Mitgliedschaft im AutOS Automotive-Netzwerk in der Region Osnabrück stellten der Niedersachsenpark und die BOGE Elastmetall GmbH aus Damme auf dem Gemeinschaftsstand aus. Der 150 qm große Stand war unweit des Haupteingangs der IZB in Halle 2 prominent gelegen und über die gesamte Messedauer stark frequentiert.

Die Gebr. Titgemeyer GmbH & Co KG war erstmalig mit einem eigenen Stand auf der IZB vertreten. Bereicherte das Unternehmen in den vergangenen Jahren den Gemeinschaftsstand mit spannenden Exponaten aus der Befestigungstechnik, so präsentierte man sich diesmal erfolgreich auf erweiterter Fläche in Wolfsburg.

Der Messebesuch hat bei allen Unternehmen, Partnern und Kunden einen positiven Eindruck hinterlassen. Hervorzuheben ist insbesondere die gute Zusammenarbeit aller Automotive-Cluster Niedersachsens im gemeinsamen Dachverband Automotive Nord.

Von Sonderaufbau bis Fahrradträger – AutOS trifft Wissenschaft

Hochschule Osnabrück und AutOS e.V. präsentieren aktuelle Forschungsprojekte

Wie jedes Jahr war es wieder Zeit, regionale Unternehmen aus der Automobilindustrie über aktuelle Forschungsprojekte der Hochschule Osnabrück zu informieren. Das vielseitige Programm versprach wieder eine Menge Abwechslung und Einblicke in die Forschungsmethoden der Hochschule Osnabrück.

Nach einer kurzen Führung durch die neue Bibliothek von Universität und Hochschule am Westerberg, startete das Programm mit der Präsentation eines vereinfachten Verfahrens zur Entwicklung von Fahrwerkkomponenten für aufgelastete Fahrzeuge. Viktor Melenberg, Mitarbeiter von Prof. Dr. Viktor Prediger an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik, informierte über die genutzten Methoden und veranschaulichte den Entwicklungsprozess.

Es folgte Michael Reining, Mitarbeiter von Prof. Dr. Christian Schäfers an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik, der an der Neuentwicklung eines Fahrradträgers für E-Bikes und Pedelecs arbeitet. Gut zu wissen ist, dass ältere Fahrradträger häufig für die höheren Gewichte der elektrischen Fahrräder nicht ausgelegt sind. Ziel der Forschung ist es daher, einen leicht zu bedienenden Fahrradträger zu entwickeln, der mit möglichst wenig Kraft bedient werden kann und gleichzeitig möglichst kompakt ist.

AutOS Mitglieder nutzen Prüfstand der Hochschule

AutOS Vorstandsmitglied Dr. Joachim Sommer, Geschäftsführer der Firma Titgemeyer, zeigte anschließend am Beispiel aus dem eigenen Unternehmen, wie man die Betriebsfestigkeitsermittlung für einen GTO Sonderaufbau gemeinsam mit der Hochschule durchgeführt hat. Solche Sonderaufbauten werden zum geschützten und blickdichten Autotransport verwendet und bei Titgemeyer auf Kundenwunsch angefertigt. Auf einem Prüfstand der Hochschule wurde dabei die Konstruktion einer Belastungsprobe unterzogen.

Wie kommen die Innovationen in die Autoindustrie?

Zum Abschluss gab Prof. Dr. Torsten Arnsfeld, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, einen Anstoß, wie Innovationen in der Autoindustrie verwirklicht werden können. Wie sieht die Zukunft der Automobilindustrie aus? Wie müssen sich Unternehmen an neue Herausforderungen, wie den fortschreitenden Wandel zur Elektromobilität, anpassen? Mit diesen und weiteren Aspekten versuchte der Hochschulprofessor die Anwesenden für einen bewussteren Umgang mit dem Thema Innovationen zu sensibilisieren.

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