Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite


Automotive Kompetenzverbund - Wirtschaftsraum Osnabrück

Hauptinhalt

Autonomes Fahren bewegt die Branchen

Automotive- und IT-Experten teilen ihr Wissen im Automuseum Melle

Bereits zum zweiten Mal trafen sich die beiden Osnabrücker Netzwerke AutOS Automotive Netzwerk in der Region Osnabrück e.V. und iuk Unternehmensnetzwerk Osnabrück e.V. um sich gemeinsam über Zukunftsthemen auszutauschen. Themenschwerpunkt bei der diesjährigen Auflage war autonomes Fahren.

Nach dem erfolgreichen Treffen der beiden Netzwerke im Vorjahr bot sich nun im Automuseum Melle die Gelegenheit voneinander zu lernen und branchenübergreifende Kontakte zu knüpfen. Im Mittelpunkt des Abends standen Vorträge aus den Bereichen Entwicklung, Forschung und Recht.

ZF Friedrichshafen AG mit neuer Zukunftsstrategie

Die ZF Friedrichshafen AG ist vor allem durch Ihr Know-How in den Bereichen PKW-Antriebs- und Fahrwerktechnik bekannt. Seit der Übernahme des amerikanischen Automobilzulieferers TRW fokussiert sich ZF zunehmend auf den Trend autonomes Fahren. Dr. Christoph Elbers, Leiter der Fahrwerktechnik, erläuterte das Engagement des Konzerns und präsentierte aktuelle Entwicklungsprojekte.

Hochschule Osnabrück treibt Vernetzung voran

Vieles beim autonomen Fahren hängt von der Vernetzung und der Kommunikationen der Fahrzeuge ab. Prof. Dr. Andreas Lübke, Hochschule Osnabrück, gab einen Einblick in den aktuellen Stand der Forschung und die Herausforderungen vor denen Automobilindustrie und IT-Entwickler stehen. Besonders die hochkomplexen Datenverkehre zwischen den Fahrzeugen und die Herausforderungen im Realbetrieb werden die Entwicklungsabteilungen noch länger beschäftigen.

Autonomes Fahren – Eine Frage des Rechts

Dass autonomes Fahren viele rechtliche Fragen aufwirft, erläuterte abschließend Christian Heermeyer, Anwalt bei Dr. Rudel, Schäfer & Partner. Im Fokus von Verkehrsexperten stehen dabei insbesondere Haftungsfragen und der Datenschutz. Wer haftet wenn das Auto im autonomen Modus einen Unfall verursacht? Soll das Auto in erster Linie den Fahrer oder andere Verkehrsteilnehmer bei Ausweichmanövern schützen? Welche Daten werden beim vernetzten Fahren erhoben und verwertet? Fragen, die derzeit vielfach noch nicht eindeutig beantwortet werden können. Das Bundesministerium für Verkehr hat in diesem Jahr unter anderem diese Fragen zum Anlass genommen und sie von einer Ethikkommission beurteilen zu lassen.

Die Veranstaltung zeigte, dass autonomes Fahren in den deutschen Entwicklungsabteilungen eines der vorrangigen Themen ist. Die Schnittstellen zwischen Automobilindustrie und Unternehmen aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie werden dabei immer breiter und bieten viele Ansätze für Kooperationen.

 

 

 

 

Erlebbare Vernetzung - Automotive trifft IT

v.l.n.r. Ralf Kreye (Geschäftsführer WFO), Stephan Brandes, Christian Ruthke (beide H&D International Group), Marc Burzlaff (EngRoTec GmbH) und Tobias Schmidt (WINNOVATOS Tobias Schmidt. Strategieberatung) Im Hintergrund ist der Prototyp MiO von der Onyx GmbH zu sehen.

AutOS e.V. und iuk Unternehmensnetzwerk e.V. vernetzen sich

Was passiert wenn sich zwei branchenfremde Netzwerke zu einer gemeinsamen Veranstaltung treffen? Sie profitieren voneinander! So war es auch im Museum Industriekultur am vergangenen Dienstag. Vertreter der IT- und Automotivebranche präsentierten potenzielle Anknüpfungspunkte die mehr Zusammenarbeit ermöglichen können.

Das Museum Industriekultur in Osnabrück bildete den idealen Ort für dieses erstmalige Aufeinandertreffen. Die Veranstaltung verschmolz mit dem Museum und sorgte für einen starken Kontrast zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Wirtschaft.

Vielfältiges Programm

Im Zentrum des Vortragsabends stand das Thema Vernetzung. Stephan Brandes und Christian Ruthke (H&D International Group) zeigten, wie man die HoloLens von Microsoft, im Automotive-Bereich einsetzen kann. Die HoloLens ist eine virtuelle Brille, mit der interaktive 3D-Projektionen in die direkte Umgebung projiziert werden können.

Marc Burzlaff (EngRoTec GmbH) präsentierte mit der Robot Guidance Advance eine Soft- und Hardware mit der Schweißroboter, wie sie häufig in der Automobilindustrie verwendet werden, präzise und autark arbeiten können. Das Roboterführungssystem erfasst, misst, prüft und steuert den Schweißvorgang in Millisekunden.

Zum Abschluss der Vorträge berichtete Tobias Schmidt (WINNOVATOS Tobias Schmidt Strategieberatung) von den Ergebnissen der kürzlich erstellten Situationsanalyse der Automobilwirtschaft im Wirkungskreis der Hansalinie. Der Schwerpunkt lag auch hier auf IT in der Automobilindustrie. So könnten die und IT- Automotivebranche der Region zukünftig stärker im Bereich autonomes Fahren kooperieren. Umfassende IT-Infrastruktur und mitdenkende Autos sind die Voraussetzung für die Alltagstauglichkeit der Technologie.

Erlebbare Ausstellung

Im Anschluss an die Vorträge luden mehrere Exponate zum Anfassen und Erleben ein. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit die HoloLens selbst zu testen, mit einer Virtual Reality Brille der Firma Die Etagen in eine neue Wohnung einzutauchen und einmal selbst im Prototypen MiO der Firma Onyx Platz zu nehmen.

Teilen

2 Klicks für mehr Datenschutz
Erst wenn Sie auf einen Button klicken, wird der Link zu einem sozialen Netzwerk aktiv (Farbe blau, Regler rechts).
Nach einem 2. Klick auf ein aktiviertes Logo gelangen Sie zum Login ihres Netzwerkes und können den Inhalt dort teilen. Alternativ können Sie unter den Einstellungen (Zahnrad) die einzelnen Netzwerke dauerhaft aktivieren.
In jedem Fall werden bereits durch das Aktivieren Daten an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und ggf. auch dort gespeichert. Daher sind sie auf www.osnabrueck.de standardmäßig deaktiviert. Mehr Info

www.autos-netzwerk.de

Urheberrechte © 1996-2015: WFO Wirtschaftsförderung GmbH | Datenschutz | Impressum

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen